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wiesflecker-architekten zt gmbh
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grundidee
grundidee ist die schaffung einer "innuniversität". der bezug des erhöhten hauptgeschosses über die offene bespielung und der abtreppung zum inn ergibt eine innige visuelle und erfahrungsmäßige verwebung mit der phantastischen flusslandschaft.
dieser wasserbezug kann erst durch diese überhöhung wirklich erreicht werden, da im niveaugleichen benutzen der inn zwar spürbar aber durch den hochwasserschutz nicht wirklich erlebbar ist.
diese erhöhung und die terrassierung ermöglichen aber auch die einbeziehung der bergwelt in den innen/aussenbezug.
das sitzen auf den stufen vor der uni ist aber auch eine der studentischen positiven grunderfahrungen die man aus seiner studienzeit sehr positiv speichert.
ein weiterer tragender grundgedanke ist die schaffung eines forschungsinstituts im sinne einer schichtung in einer grossen hallenstruktur. durch diese geschichtete hallenstruktur ist eine gesamthafte grosszügigkeit als gegenpol zu einer verschachtelung grundintention. dieser grundgedanke wird durch die raumgreifende tragstruktur im gesamtprojekt erlebbar.
räumliche einfügung
in der städtebaulichen körnung wird in diesem heterogenen umfeld bewusst nicht auf ein "aufregendes" neues element erfunden. die grundsätzliche dimension des gebäudes ist in der breite praktisch exakt und in der länge grundsätzlich die körnung der alten universität. die städtebauliche neuinterpretation liegt in der ausrichtung zur stadt und zum fluss und damit die schaffung einer "innuniversität".
der weg durch und entlang der universität verflechtet die stadt mit der flusslandschaft. die erfahrung des hereinkommens und des hochsteigens auf das offene dem naturraum zugewandte geschoss ist neben der spiralförmigen erschliessung die architektonische haupterfahrung des projektes.
die gesamthallenstruktur ist durch grosse runde löcher perforiert. diese perforation ermöglicht eine interessante belichtungssituation der forschungshallenstruktur mit der lösung des sonnenschutzes in der dachzone und das hereinziehen und verbinden der grünzone entlang des inns und der allee am innrain.